• Katarakt: Die tödliche Gefahr für das Sehvermögen älterer Menschen

Was ist Katarakt?

Das Auge funktioniert wie eine Kamera, deren Linse als Objektiv fungiert. Im jungen Stadium ist die Linse transparent, elastisch und kann zoomen. Dadurch können sowohl entfernte als auch nahe Objekte scharf gesehen werden.

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Durchlässigkeit der Linse aufgrund verschiedener Faktoren und es kommt zu Stoffwechselstörungen. Dadurch kann es zu Proteindenaturierung, Ödemen und Epithelhyperplasie kommen. Die ehemals klare, gelartige Linse trübt sich ein – es entwickelt sich ein Katarakt.

Unabhängig davon, ob die Trübung der Linse groß oder klein ist und das Sehvermögen beeinträchtigt oder nicht, kann man von Katarakt sprechen.

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 Symptome des Grauen Stars

Frühe Symptome des Grauen Stars sind meist unauffällig und äußern sich lediglich in einer leichten Sehverschlechterung. Betroffene verwechseln diese oft mit Alterssichtigkeit oder Augenermüdung, wodurch die Diagnose leicht übersehen werden kann. Nach dem Metastadium verschlimmern sich die Linsentrübung und die Sehverschlechterung, und es können weitere Beschwerden wie Schielen, Kurzsichtigkeit und Blendempfindlichkeit auftreten.

Die Hauptsymptome des Grauen Stars sind folgende:

1. Sehbeeinträchtigung

Eine Trübung im Bereich der Linse beeinträchtigt das Sehvermögen nicht; eine Trübung im zentralen Bereich hingegen, selbst bei geringem Ausmaß, kann das Sehvermögen stark beeinträchtigen und zu verschwommenem Sehen und einer verminderten Sehfähigkeit führen. Bei starker Linsentrübung kann das Sehvermögen auf Lichtwahrnehmung oder sogar Blindheit reduziert sein.

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2. Verringerung der Kontrastempfindlichkeit

Im Alltag muss das menschliche Auge sowohl Objekte mit scharfen als auch mit unscharfen Konturen unterscheiden können. Letzteres wird als Kontrastempfindlichkeit bezeichnet. Kataraktpatienten bemerken möglicherweise keine offensichtliche Sehverschlechterung, aber ihre Kontrastempfindlichkeit ist deutlich reduziert. Objekte erscheinen verschwommen und unscharf, was zum Halo-Effekt führt.

Das Bild, gesehen aus der Perspektive normaler Augen

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Das Bild aus der Sicht eines älteren Kataraktpatienten

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3. Veränderung mit Farbsinn

Die getrübte Linse eines Kataraktpatienten absorbiert mehr blaues Licht, wodurch das Auge weniger farbempfindlich wird. Veränderungen der Linsenkernfarbe beeinträchtigen ebenfalls das Farbsehen, insbesondere die Farbintensität von Blau und Grün nimmt tagsüber ab. Kataraktpatienten sehen daher ein anderes Bild als Menschen ohne Katarakt.

Das Bild, gesehen aus der Perspektive normaler Augen

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Das Bild aus der Sicht eines älteren Kataraktpatienten

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Wie kann man sich vor Grauem Star schützen und ihn behandeln?

Katarakt ist eine häufige Augenerkrankung. Die Hauptbehandlungsmethode ist die Operation.

Bei Patienten mit beginnendem Altersstar ist die Sehfähigkeit im Laufe ihres Lebens in der Regel nicht stark beeinträchtigt, eine Behandlung ist meist nicht notwendig. Das Fortschreiten der Erkrankung lässt sich durch Augenmedikamente verlangsamen, und Patienten mit veränderter Brechkraft benötigen eine geeignete Brille, um ihre Sehschärfe zu verbessern.

Wenn sich der Graue Star verschlimmert und die Sehschwäche den Alltag stark beeinträchtigt, ist eine Operation unumgänglich. Experten weisen darauf hin, dass die Sehschärfe nach der Operation in den ersten vier Wochen nach dem Eingriff noch schwanken kann. In der Regel ist drei Monate nach der Operation eine augenärztliche Untersuchung erforderlich. Gegebenenfalls wird eine Brille (Korrekturbrille oder Lesebrille) getragen, um die Fern- oder Nahsicht anzupassen und so ein besseres Sehvermögen zu erzielen.

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